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Stosswellentherapie

Radiale Stosswellentherapie

Seit Anfang der 90iger Jahre wird die Stosswellentherapie gehäuft in der Behandlung orthopädischer Krankheitsbilder eingesetzt.

Stoßwellen sind hochenergetische Druckwellen, die Schallwellen ähnlich sind, sich aber in Energie, Anstiegs- und Ausbreitungsgeschwindigkeit erheblich unterscheiden. Mit Hilfe eines Schallkopfes werden sie über die Hautoberfläche in das menschliche Gewebe eingekoppelt und können somit die gesamte schmerzhafte Zone erfassen. Die radiale Stosswelle breitet sich radiär aus und entfaltet seine Wirkung insbesondere, wenn sie auf Gewebearten mit unterschiedlichem akustischen Widerstand (Knochen-Weichgewebe/ Kalk-Weichgewebe) trifft. Durch die Stosswellen wird die Stoffwechselaktivität im Bereich des schmerzhaften Gewebes erhöht, wodurch Heilungsprozesse angeregt und Schmerzen verringert werden können. Durch frei gewählte Impulsfrequenzen kann die Dauer der Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden. Eine Behandlung mit 2.000 Impulsen dauert ungefähr fünf bis zehn Minuten.

Die Stosswellentherapie hat ein breites Indikationsspektrum am Stütz- und Bewegungsapparat:

  • Tennisellbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Kalkschulter der Rotatorenmanschette (Tendinosis calcarea)
  • Schmerzsyndrom des Trochanter major (Bursitis trochanterica)
  • Golferellbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
  • Patellaspitzensyndrom (Jumper`s knee)
  • Schienbeinkantensyndrom (Shin splints)
  • Achillessehnenentzündung (Tendinopathie der Achillessehne)

Fokussierte Stosswellentherapie

Die fokussierte Stosswelle erlaubt ebenfalls eine einfache und effiziente Behandlung mit piezoelektrisch erzeugten Stosswellen, die durch eine spezielle Focussiereinrichtung im Gewebe gebündelt werden. Erst am Focuspunkt im Gewebe entsteht durch Überlagerung die therapeutische Stosswelle, somit kann eine punktgenaue Behandlung bis in die Tiefe erfolgen. Hierbei wird im Vergleich zur radialen Stosswelle, die sich radiär ausbreitet eine erhebliche größere Energiemenge appliziert.

Das Indikationsspektrum sowie der Wirkungsmechanismus der fokussierten Methode unterscheiden sich nicht wesentlich von der radialen Stosswellentherapie, sie bietet jedoch eine sinnvolle Ergänzung bzw. Alternative. So wird auch bei der fokussierten Stosswelle das Milieu des behandelten Gewebes verändert und die Selbstheilung durch Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen gefördert. Hierdurch kann häufig eine Schmerzreduktion bzw. Schmerzfreiheit erzielt werden.