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Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der ältesten Therapieformen der Welt. In China werden mit Hilfe der Akupunktur seit über 2000 Jahren Schmerzen gelindert und Krankheiten geheilt.

Die Basis dieser Heilmethode ist die fernöstliche Philosophie, die alle Lebensvorgänge sowohl im Menschen als auch in der Natur als das geordnete Fließen einer Lebensenergie (Qi) betrachtet. Im Menschen fließt diese Energie in Kanälen, den Meridianen.

Der ideale Gesundheitszustand ist demnach der freie Fluss der Lebensenergie. Krankheiten blockieren oder behindern diesen Fluss. Durch die Einwirkung auf die Akupunkturpunkte z.B. durch Nadeln, soll die Lebensenergie wieder in Fluss gebracht und somit Schmerzen und Krankheiten geheilt werden.

Die Akupunktur kann zerstörte Strukturen nicht wiederherstellen, wohl aber gestörte Funktionen wieder harmonisieren. Sie ist frei von Nebenwirkungen. Sie kann Schmerzen lindern, beruhigen, die körpereigene Abwehr anregen und viele Erkrankungen der Organe und des Bewegungsapparates bekämpfen.

Bei chronischen Knieschmerz (Gonathrose) und bei chronischen Rückenschmerzen ist die Akupunktur seit dem 01.01.2007 eine Leistung der Gesetzlichen Krankenkasse.

In unserer Praxis werden folgende Akupunkturarten angewandt:

  • Klassische Ganzkörperakupunktur
  • Schädelakupunktur
  • Ohrakupunktur
  • Handakupunktur
  • Laserakupunktur
  • Moxa-Therapie
  • Schröpf-Behandlung
  • Zungen- und Pulsdiagnostik

Klassische Ganzkörperakupunktur

Mit feinen Akupunkturnadeln werden verschiedene Hautpunkte auf den Meridianen gestochen, was kaum schmerzhaft ist. Zahlreiche Akupunkturpunkte befinden sich auf unsichtbaren Energiebahnen, den so genannten Meridianen. Der Nadelreiz regt den Energiefluss an und reguliert ihn. Blockaden und Störungen lösen sich auf.

Schädelakupunktur

Es gibt bestimmte Punkte an Stirn und Schläfen, deren Nadelung heilend auf Störungen des Bewegungsapparats und des Zentralen Nervensystems wirkt. Diese Art der Akupunktur eignet sich besonders für Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems, z.B. nach einem Schlaganfall. Mit ihrer Hilfe wird die Regeneration der Nervenzellen aktiviert.

Ohrakupunktur

Bei der Ohrakupunktur geht man davon aus, dass jede Stelle des Körpers und jedes Organ in einer Beziehung zu einem bestimmten Bereich auf dem Ohr steht und sich so der gesamte Körper auf die Ohrmuschel projiziert.

Bei der Erkrankung eines Organs verändert der entsprechende Punkt an der Ohrmuschel seine Eigenschaften und ist für den geübten Arzt durch feine Untersuchungstechniken des Ohres auffindbar. Über diese Ohrpunkte kann der gesamte Körper mit all seinen Funktionen behandelt werden.

Die Ohrakupunktur ist besonders bei Suchterkrankungen (z.B. Nikotin- und Esssucht) und bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates einsetzbar. Sie kann mit vielen anderen Therapieverfahren kombiniert werden.

Handakupunktur

Wie bei der Ohrakupunktur ist auch hier der gesamte Körper auf die Hand projiziert. Alle Meridiane und Akupunkturpunkte des Körpers finden sich auf der Hand wieder. Die Vorteile liegen vor allem in ihrer „Handlichkeit“, d.h. sie ist überall und jederzeit einsetzbar, z.B. ohne Entkleiden des Patienten etc..

Moxa-Therapie

Bei der Moxa- Therapie werden kleine Mengen von Heilkräutern (Beifuß) auf oder über den Akupunkturpunkten abgebrannt. So kommt es zu einer heilenden Hitzewirkung auf den Reizpunkten.

Schröpf-Behandlung

Mit Hilfe von speziellen Schröpfgläsern, die auf den entsprechenden Reflexzonen des Körpers aufgesetzt werden und in denen ein Unterdruck erzeugt wird, entsteht eine Sogwirkung auf die Haut und das Unterhautgewebe. Dadurch entsteht ein Reiz auslösender Bluterguss, der über das periphere und vegetative Nervensystem weitergeleitet wird. Anwendungsgebiete sind z.B. Muskelverspannungen, Schmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden.

Zungen- und Pulsdiagnostik

Bei der Zungendiagnose geben Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge sowie Art und Farbe des Zungenbelages Auskunft über das Leiden des Betroffenen. Bestimmte Oberflächenzonen der Zunge werden bestimmten Organen zugeordnet. Eine ungewöhnliche Form oder Farbe eines Sektors weist auf eine Funktionsstörung eines bestimmten inneren Organs hin.

Bei der Pulsdiagnose befühlt der Arzt mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger die Arterien der Handgelenke. Der Therapeut kennt 28 Arten, den Puls zu beschreiben, und bekommt dabei ein Bild vom Energiefluss auf den einzelnen Meridianen.

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