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Sportorthopädie + Sporttraumatologie

Nach dem Begründer des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln Wildor Hollmann und später vom Weltverband für Sportmedizin (FIMS = Federation International Medicine Sportive) übernommen, wird Sportmedizin wie folgt definiert:

“Sportmedizin beinhaltet diejenige theoretische und praktische Medizin, welche den Einfluß von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe untersucht, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie dem Sportler dienlich zu machen.”

Anders ausgedrückt beschäftigt sich die Sportmedizin mit dem sportlich sich bewegenden Menschen, unabhängig von seinem Leistungs- bzw. Gesundheits- oder Krankheitszustand.

Sport als Medizin

Sport hat nachgewiesener Maße einen positiven Einfluß auf Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Grundlage ist die positive Beeinflussung von Risikofaktoren wie z.B. Blutfette, Diabetes mellitus und Bluthochdruck etc.. Des Weiteren führt körperliche Aktivität zu Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität. Wirkmechanismus ist die Anpassung des metabolischen, peripher-muskulären, pulmonalen/kardiovaskulären Systems sowie des autonomen Nervensystems durch die sportliche Belastung.

Des Weiteren wird durch sportliche Aktivität die Leistungsfähigkeit der Skelettmuskulatur sowie die Knochenqualität verbessert. Sport führt nicht nur zur Zunahme der Muskelmasse, sondern dient auch zur Stabilisation der Körpermasse bei Fortbewegung, Verbesserung der Alltagsaktivitäten sowie Vermeidung von Stürzen, was insbesondere hinsichtlich der immer älter werdenden Gesellschaft zunehmende Bedeutung erlangt. Sport nimmt folglich mittlerweile einen großen Stellenwert in der Medizin ein, sei es bei der Prävention, Behandlung oder Rehabilitation verschiedenster Erkrankungen.

Sportorthopädie und Sporttraumatologie

Gesundheit, Fitness und Körperbewusstsein sind weiterhin die Hauptmotivation der Bevölkerung, um Sport zu treiben. Diese Schlagworte stehen für einen aktiven Lebensstil mit hoher Lebensqualität.

Sport bedeutet jedoch nicht nur verbesserte Lebensqualität, beugt Herz- und Kreislauferkrankungen vor und bringt Leistungszuwachs, sondern birgt auch das Risiko der Fehlbelastung und Verletzung in sich. Durch die Zunahme der Sport treibenden Patienten werden Orthopäden und Unfallchirurgen täglich mit Sportverletzungen und Sportschäden konfrontiert. Deshalb sind fundierte Erfahrungen und Erkenntnisse in der Sportorthopädie und Sporttraumatologie erforderlich. Sowohl der moderne Breiten-, Leistungs- und Hochleistungssport sind ohne sportmedizinische Kenntnisse heute nicht mehr vorstellbar.

Die Erwartungen an die im Sport tätigen Ärzte sind groß. Abgesehen von der Ersten Hilfe müssen schließlich neben der Diagnose und Therapie oftmals Entscheidungen zur weiteren Belastbarkeit, Belastungsumstellung oder zum Belastungsabbruch getroffen werden. Große Bedeutung hat darüber hinaus die Festlegung des richtigen Maßes der sportlichen Aktivität, insbesondere zur Verwirklichung der jeweiligen Ziele des Sports aus der Sicht von Leistung und Gesundheit sowie der Verhinderung von Gesundheitsschäden als Folge von körperlicher Überlastung. Des Weiteren erwarten besonders Leistungs- aber auch Freizeitsportler schnelle und kompetente Hilfe und wollen möglichst rasch wieder zu ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit zurückkehren.

 

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